Dienstag, 14. März 2017

Rezension zu Young World - Die Clans von New York von Chris Weitz


Hallo lieber Leser,

heute haben wir eine neue Rezension für Euch.


"Solider Thriller, mit perfekt kombinierten Handlungssträngen!"

 

Young World - Die Clans von New York



von dem New Yorker Autor Chris Weitz.



Autor: Chris Weitz
Verlag: dtv Verlag

Genre: Jugendliteratur

Preis: 18,95
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 384
Ersterscheinung: 22.- September 2015

ISBN: 978-3-423-76121-5
gelesen von: Suzi Guzi


   

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Buchbeschreibung:
Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes - Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.









Zum Autor:
Chris Weitz, geboren 1969 in New York, ist Regisseur, Schriftsteller und Produzent. Seine Karriere beim Film war geradezu vorbestimmt, er wuchs in einer echten Hollywood-Familie auf. Sein Großvater war Schauspieleragent, der unter anderem Marlene Dietrich und Greta Garbo managte, seine Großmutter, Lupita Tovar, wirkte in den 1930ern in vielen spanisch-sprachigen Filmen mit. Seine Mutter, Susan Kohner, wurde für ihre Rolle in ›Solange es Menschen gibt‹ für einen Oscar® nominiert. Der Schriftsteller und Modedesigner John Weitz, der aus Deutschland erst nach England, später dann in die USA emigrierte, war sein Vater. Die elterliche Wohnung an der Park Avenue wurde zum stetigen Treffpunkt für allerlei Hollywoodgrößen. Weltweite Bekanntheit erreichte Chris Weitz durch seine fantastischen Verfilmungen von ›Die Twilight Saga – New Moon‹, ›About a Boy‹ und ›American Pie‹. Für die Drehbuchadaption zu ›About a Boy‹ erhielt er eine Oscar®-Nominierung. ›YOUNG WORLD – Die Clans von New York‹ ist sein erster Roman, an dem sich Warner Brothers bereits die Filmrechte gesichert hat. Chris Weitz selbst arbeitet zurzeit am Drehbuch.

Cover:
Das Cover zeigt das verfallene New York, passt zur Endzeitgeschichte des Buches.

Inhalt:
Die Welt wurde von einer Seuche befallen und all ihre Erwachsenen und kleinen Kinder starben. Als einziges haben die Jugendlichen überlebt. Diese haben sich in New York zu verschiedenen Clans zusammengefunden und kämpfen um ihr Überleben. Denn 1. sterben alel Teenager sobald sie 18 Jahre alt werden an der Seuche (hängt mit Proteinen bei der Entwicklung zusammen). 2. werden die Lebensmittel knapp, da die ganze Infrastruktur des Landes zusammengebrochen ist und 3. bekämpfen sich die Clans gegenseitig um an Nahrung, Wasser und Waffen zu kommen.
Jefferson, der nach dem Tod seines Bruders Wash, der neue Anführer des Washington Square Clans wird, beschliesst mit Brainbox, dem Hirn des Clans, auf die Suche nach einem Gegenmittel für die Seuche zu gehen. Begleitet werden sie von Donna, einer Scharfschützin des Clans, von Peter dem besten Freund von Donna und See Through, einer zierlichen Kampfkünstlerin. Sie beginnen ihre gefährliche Reise in der Bibliothek. Dort entrinnen sie nur mit knapper Not dem Tod. Sie gelangen in den Bereich ihres gefährlichsten Gegenerclans, den Uptownern, wo sie auf die Maulwürfe treffen, die im Untergrund leben und sich dort verstecken. Nach einem Überfall werden die Freunde kurz getrennt und Jeff lernt Kath kennen, eigentlich eine der Uptowner, die sich ihnen anschliessen will. Im Gegenzug dazu, zeigt sie ihnen einen Ausweg aus dem Bereich ihres Clans. Jeff nimmt das Angebot an. Kurz darauf treffen sie auf den Rest von Jeffs Truppe und fliehen in den Zoo. Sie nehmen einige Gefahren auf sich, kämpfen sich durch feindliches Gebiet und gelangen schliesslich an ihr Ziel. Dort erwartet sie eine Überraschung, denn alles ist anders als es erscheint.

Fazit:
Das Buch endet mit einem Cliffhanger. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, aus der von Jeff und aus der von Donna. Die Beiden empfinden was füreiander gestehen sich diese Gefühle aber erst später ein.

Das Buch ist zeitweise etwas brutal, was aber zum Thema passt, denn das so eine Welt kein Spielplatz ist, dürfte wohl jedem klar sein. Manchmal haben einige Charaktere widersprüchliche Gefühle in mir hervorgerufen. Wusste z. B. nicht was ich von Brainbox oder auch Kath halten sollte.

Was mich gestört hat, waren die an manchen Stellen des Buches auftauchenden Dialoge, Ich:...., Peter:...., Ich:..., Peter:.... Finde das hätte Herr Weitz besser lösen können.

Alles in allem ist es ein gelungenes Erstlingswerk. Ich kann es wärmstens weiter empfehlen.  
4 Büchereulen.

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