Rezension: Im Zeichen der Templer - Stefan Burban


24. Oktober 2017

 


"Eine positive Überraschung mit WOW-Effekt!"

  

 

Im Zeichen der Templer




Autor: Stefan Burban
Verlag: 
Atlantis Verlag
Genre: Historie/Fantasy
Auflage: Januar 2017
gelesen von: Suzi Guzi

Format: Taschenbuch

Preis: 13,90 €
Seitenanzahl: 322 Seiten
ISBN: 978-3-864-02412-2

Format: Kindle Edition
Preis: 8,99 €
Seitenanzahl: 345 Seiten
Dateigröße: 1139 KB
ASIN: B01JWAMWMC



   

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Buchbeschreibung:
1187 nach Christus.
Im Heiligen Land tobt ein erbitterter Kampf zwischen Salah ad-Din, bei seinen Feinden unter dem Namen Saladin bekannt, und den Kreuzfahrerstaaten unter der Führung von Guy de Lusignan, dem König von Jerusalem. 

Nachdem Saladin das christliche Heer in der Schlacht bei Hattin vernichtend schlägt, ist der Weg frei, der Fall Jerusalems nur noch eine Frage der Zeit. Der junge Tempelritter Christian d'Orléans wird tödlich verwundet auf dem Schlachtfeld zurückgelassen. Doch dort erfährt er größere Schrecken, als der Krieg ihm je hätte zeigen können. Eine dunkle Kreatur fällt über ihn her und macht ihn zu einem Wesen der Nacht - einem Vampir.

Schon bald darauf verdichten sich die Hinweise, dass hinter Saladins Invasion der Kreuzfahrerstaaten wesentlich mehr steckt als nur der Wunsch, Jerusalem zu erobern. Hin und her gerissen zwischen dem mit seiner neuen Existenz verbundenen Blutdurst und dem Eid, den er seinen Brüdern vom Templerorden gab, macht sich Christian auf, die Verschwörung hinter dem blutigen Krieg im Heiligen Land zu ergründen, wohl wissend, dass er in eine verlorene Schlacht zieht.

Zum Autor:
Stefan Burban wurde am 22.08.1975 geboren und entdeckte schon früh seine Zuneigung zur phantastischen Literatur. Vor einigen Jahren machte er sich als Autor selbständig.

Er bereitete über viele Jahre akribisch seine Debüt-Serie, die Military-SF-Reihe "Der Ruul-Konflikt" vor. Im März 2008 veröffentlichte er schließlich im Langlhofer Verlag seinen ersten SF-Roman "Tödliches Kreuzfeuer", der ebenfalls im Ruul-Konflikt-Universum spielt.

Der Atlantis Verlag begann ab Juni 2010 in regelmäßigen Abständen mit der Veröffentlichung der Serie.

Derzeitig arbeitet er an verschiedenen Projekten innerhalb der phantastischen Literatur.

Cover:
Das Cover ist in schwarzrot gehalten. Abgebildet ist ein Tempelritter in voller Montur im Kampf. Es wirkt düster und blutig, passt gut zum Thema des Buches.

Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 1187, die Schlacht von Hattin ist beendet, das christliche Heer von der Armee Saladins (Salah ah-Din) zerschlagen. Christian d`Orléans, ein Tempelritter, liegt schwer verletzt am Boden, als er beobachtet wie einige dunkle Gestalten über das blutige Feld ziehen. Dort wo sie verweilen, sind nach kurzer Zeit Angstschreie zu vernehmen und die Opfer bleiben tot zurück. Als sich eine der dunklen Gestalten ihm zuwendet und ihn in den Hals beißt, gelingt es ihm diesen noch mit seinem Schwert zu erschlagen, bevor er in eine tiefe Ohnmacht fällt. Einige Zeit danach wacht er auf und bemerkt überrascht, dass ihn die Sonnenstrahlen schmerzen und er Durst hat. Durst nach menschlichem Blut. Er weigert sich zu glauben dass er zu einem Vampir geworden ist, wird aber von Heinrich, einem Johanniter, über die Besonderheiten seines neuen Daseins aufgeklärt. Er erfährt, dass nicht Saladin, sondern eine andere Person hinter der Einnahme Jerusalems steht und der Grund dafür ein anderer ist als gedacht. Von nun an wird er getrieben von seinem Blutdurst, dem er zu widerstehen versucht und dem Schwur den er als Tempelritter geschworen hat.

Fazit: 
Wow, bin positiv überrascht. Die Story die Stefan Burban erschaffen hat, ist fesselnd und mitreißend. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Er hat es geschafft, die tatsächlich stattgefundene Schlacht um Jerusalem mit einer Vampirstory zu verknüpfen und das überaus überzeugend. Offene Fragen, die sich jeder Historiker stellt, hat er in seiner Geschichte geklärt.

Die Protagonisten aber auch Nebenfiguren sind ausführlich charakterisiert worden. Sie sind einem manchmal nicht sofort sympathisch, aber das macht gerade den Reiz aus. Dies ist kein Buch über Kuschelvampire sondern ein Buch, in welchem Vampire blutrünstig und brutal sind, so wie sie ursprünglich auch dargestellt wurden.

Der Schreibstil ist flüssig und die Beschreibungen über die Schauplätze so genau, dass man sich gut in diese Epoche hineinversetzen kann.

Witzig fand ich die Einbringung von Robin, dem Bogenschützen, der allen sehr bekannt sein dürfte. Ich hoffe dass der Autor sich auch hierzu eine Story einfallen lässt. :-)
5 Büchereulen.




Weitere Bücher des Autors:

  • Die Söldner-Reihe
  • Die Chronik des großen Dämonenkrieges (3 Bänder)
  • Classic Battle Tech (2 Bänder)
  • Ruul-Konflikt-Prequel (2 Bänder)
  • Der Ruul-Konflikt (14 Bänder)
  • Das gefallene Imperium (4 Bänder)

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